Und ewig droht die Zwangs-Abgabe!
Und ewig droht dieZwangs-Abgabe!

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Information statt Geheimnis-Krämerei!

Informieren Sie sich unabhängig von Wirtschaftssenator, dessen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFB) und Vegesack Marketing über das von diesen geplante BID (Business Improvement District, auch: Innovationsbereich) in Bremen-Vegesack und die damit verbundene Zwangs-Abgabe für Haus-, Wohnungs- und Teileigentümer in der Gerhard-Rohlfs-Straße, der Reeder-Bischoff-Straße und dem diese verbindenden Teil der Breiten Straße.

 

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit sich zu vernetzen, um die für eine Ablehnung des BID erforderlichen Quoten zu erreichen bzw. sich wegen rechtlicher Schritte mit Gleichgesinnten zusammenschließen zu können; Basis dafür ist zunächst die Anmeldung zu unserem Newsletter.

Für ein von Größe und Eigentümerstruktur her gut vergleichbares BID im Ostertor/Steintor in den Jahren 2010 bis 2014 mussten die Immobilieneigentümer dort bereits bis zu knapp € 10.000 pro Grundstück bezahlen. Die staatlichen Zuschüsse an die dortige Interessengemeinschaft "Das Viertel" (IGV) wurden im Gegenzug und über die Dauer des BID hinaus vollständig gestrichen.

 

Trotz eines gescheiterten Versuches Ende 2014 und deutlicher negativer Hinweise in der wissenschaftlichen Begleitforschung der Universität Bremen wollte der Wirtschaftssenator eine Neuauflage des BID erzwingen und hatte dafür 2015 trotz Haushaltsnotlage € 25.000 für einen genehmen Gutachter und die Begleitung durch die CS City-Service GmbH zur Verfügung gestellt. Die Immobilieneigentümer im Viertel wehrten sich 2015/2016 erfolgreich gegen ein neues BID (www.keinbid.de).

 

Das erste BID bleibt für das Viertel aufgrund der damit verbundenen Reduzierung ehrenamtlichen und freiwilligen persönlichen und finanziellen Engagements, des Ansehensverlustes lokal handelnder Personen und des Verlustes staatlicher Zuschüsse ein schwieriges Erbe.

Nach dem Scheitern im Viertel und dem Widerstand gegen ein BID in Vegesack sucht sich der Wirtschaftssenator jetzt ein neues BID-Opfer: die Neustadt. Interessierte Gegner und Skeptiker eines BID in der Neustadt können Kontakt zu uns aufnehmen. Kontaktformular

News-Ticker:

+ + + 30.04.2016: DIE NORDDEUTSCHE berichtet: "Bening will es wissen".

Der Toom Baumarkt will in Vegesack bleiben und sollte es auch, weil er ein wichtiger Anbieter ist. Die Verdrängung des Baumarktes aus Vegesack kann kein Ziel sein; Politik und Verwaltung sollten keine Beihilfe dazu leisten! + + +

 

+ + + 27.04.2016: "Toom Baumarkt bleibt in Vegesack, Expert-Bening kann nach Vegesack kommen!"

Mit dieser frohen Kunde hätte die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung u.s.w. beim Beirat Vegesack am 18.04.2016 beginnen können, wenn nicht nicht Ortsamtsleiter Dornstedt die Sitzung mit genau der gegenteiligen Behauptung eröffnet hätte. So dominierte das vermeintliche Toom-Bening-Problem die Sitzung und wurde zum Anlass maßloser Aufregung, Empörung, Wut und Verurteilungen angeblich Verantwortlicher. Statt die Wirtschaftsbehörde zu loben, dass diese für die Bening-Ansiedlung endlich einmal eine Vorrangprüfung zu Gunsten des Vegesacker Zentrums durchgeführt hat, wurde diese in Grund und Boden verdammt. Für Bening steht im Vegesacker Zentrum tatsächlich ein in jeder Hinsicht geeignetes Objekt an der Kirchheide 34-42 (früher EuroSpar bzw. Sportstudio, gegenüber dem Bürgerhaus) mit bester ÖPNV-Anbindung, großer eigener Kundentiefgarage und nicht zuletzt Laufkundschaft zur Verfügung; Bening muss nur zugreifen! + + +

 

+ + + 13.04.2016: Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung usw. am 18.04.2016, 17:00 Uhr, Stadthaus Vegesack, Sitzungssaal des Ortsamtes mit dem Hauptthema "Angebotssituation im Mittelzentrum Vegesack, Diskussion und Bewertung möglicher veränderter Anforderungen und deren Konsequenzen gegenüber dem Zentren- und Nahversorgungskonzept Oktober 2009.

In der DIE NORDDEUTSCHE vom 31.03.2016 erklärte Ortsamtsleiter Dornstedt das Haven Höövt in diesem Zusammenhang vorschnell zum Nichtthema, obwohl die trotz Insolvenz des Einkaufszentrums noch nicht endgültig aufgelöste Standortkonkurrenz mit dem Vegesacker Zentrum das Haupthindernis für die Ansiedlung vermisster Anbieter im Vegesacker Zentrum ist. Die Kommunalpolitik muss hier endlich Farbe bekennen. + + +

 

+ + + 13.04.2016: In der DIE NORDDEUTSCHE vom 08.04.2016 jammern Ortsamtleiter Dornstedt und CDU-Landesvorsitzender Kastendiek über gemutmaßte Folgen der Erwähnung des Haven Höövt im Rahmen der "PanamaPapers".

Aber auch die "PanamaPapers" bieten keine Ausrede für weiteres Untätigbleiben. Es ändert sich nämlich nichts: Verhandlungs- und Gesprächspartner hinsichtlich der Verwertung der Immobilie sind allein der Insolvenzverwalter und die Hypotheken-/Grundschuldgläubiger. Die hinter der insolventen Eigentümergesellschaft stehenden Gesellschafter spielen - ob bekannt oder unbekannt - keine Rolle. + + +

 

+ + + 02.04.2016: Marketing-Desaster II: "Innen hui, außen pfui", urteilt Michael Brandt von der DIE NORDDEUTSCHE zutreffend über die neue Broschüre der WFB Wirtschaftsförderung Bremen über Bremen-Nord mit dem Titel "Frische Brise - Grüne Wiese".

Ein Slogan nach dem Motto: "Reim' dich oder ich freß' dich", der ebenso wie das Titelbild mit Paar mit Rettungsring am Deich keinerlei spezifischen Bezug zu Bremen-Nord herstellt. Die im Auftrag des Wirtschaftssenators tätige WFB kann es einfach nicht! + + +

 

+ + + 02.04.2016: Marketing-Desaster I: Vegesack erst verhökert und dann total vergrillt!

Das Vegesack Marketing will den Grundsatz, nichts zu bewerben, wenn die Enttäuschung vorprogrammiert ist, einfach nicht beherzigen. Nach dem für einen Saisonauftakt völlig deplatzierten Ramschmarkt "Höker Markt", der zum mehrfach wiederholten Male durch ein spärliches Angebot auffiel, musste jetzt das zur Grillmeisterschaft hochstilisierte Angrillen an diesem Samstag mangels Beteiligung völlig abgesagt werden. Ein klassischer Fehlstart! + + +

 

+ + + 29.02.2016: Die BID-Falle

Der WESER-KURIER berichtet heute im Stadtteil-Kurier Bremen-Mitte über das Aus für das BID im Viertel und über die Reaktion auf die Forderung nach staatlichen Fördermitteln für die Standortgemeinschaft IGV: "Das werde nicht geschehen, sagt Holger Bruns, der Pressesprecher des Wirtschaftsressorts. Die Stadt habe sich 2009 zurückgezogen, weil das Stadtteilmarketing im Viertel durch ein BID organisiert wurde. Dass die öffentliche Hand nun helfe, da sich die Händler und Immobilienbesitzer auf keine weiteren BIDs einigen konnten, sei eine Fehlannahme."

 

Damit bestätigt der Sprecher des Wirtschaftssenators nun offiziell, was viele schon lange wußten: Der Wirtschaftssenator lockt und drängt systematisch Standortgemeinschaften in ein BID, um staatliche Zuschüsse auf Dauer zu Lasten der Haus-, Wohnungs- und Teileigentümer umzufinanzieren. Zu Beginn heißt es verharmlosend, ein BID sei ja nur befristet und eine spätere Verlängerung sei eine freie Entscheidung. Am Ende heißt es: "Wenn Ihr Euer BID nicht verlängert, seid Ihr selbst schuld!" + + +

 

+ + + 20.02.2016: Kein BID im Ostertor/Steintor!

Die BID-Gegner im Viertel sind erfolgreich! Bei einer vom Wirtschaftssenator initiierten Befragung halten 2/3 der Befragten eine gleichbleibende oder positive Entwicklung des Viertels auch ohne BID für möglich. Ein BID als zukünftige Vorgehensweise findet keine nennenswerte Zustimmung. Von den Befragten wurden Hauptproblembereiche für das Viertel identifiziert, die außerhalb einer möglichen Zuständigkeit eines BID, sondern in staatlicher Zuständigkeit liegen. Der Wirtschaftssenator scheitert mit seinem Versuch, im zweiten Anlauf die Neuauflage des BID zu erzwingen und setzt die dafür eingesetzten € 25.000 in den Sand.

 

Das erste BID bleibt für das Viertel aufgrund der damit verbundenen Reduzierung ehrenamtlichen und freiwilligen persönlichen und finanziellen Engagements, des Ansehensverlustes lokal handelnder Personen und des Verlustes staatlicher Zuschüsse ein schwieriges Erbe. + + +

 

Ältere Nachrichten finden Sie in unserem News-Archiv.

 

Zwangs-Abgabe droht!

Als Haus-, Wohnungs- und Teileigentümer in der Gerhard-Rohlfs-Straße, der Reeder-Bischoff-Straße und dem diese verbindenden Teil der Breiten Straße in Bremen-Vegesack sind Sie bedroht von der Bildung eines BID und der damit verbundenen Zwangs-Abgabe.

 

Als Mieter sind Sie betroffen, wenn Sie dies mit Ihrem Vermieter vereinbart haben oder vereinbaren. Sie müssen jedoch damit rechnen, dass sich Ihr Vermieter in jedem Fall von einer BID-Abgabe animiert fühlen würde, die Angemessenheit Ihrer Miete zu überprüfen.

 

Auch ohne dass es dafür einer Mehrheit der Eigentümer bedarf, können Sie als Haus-, Wohnungs- und Teileigentümer im Rahmen eines BID zunächst für die Dauer von fünf Jahren zu einer Zwangs-Abgabe herangezogen werden, mit der bisherige Ausgaben des Vegesack Marketing (Adventsbeleuchtung, Blumenkübel, Sauberkeit, Sicherheit) zu Ihren Lasten umfinanziert werden.

 

Jeweilige Verlängerungen dieser Zwangs-Abgaben drohen; sie können zu einer dauernden Belastung für Ihre Immobilie und damit zu einer Minderung des Verkehrswertes führen!

"Toll, ein Anderer bezahlt's!"

"Toll, ein Anderer bezahlt's!" ist die Motivation und das Motto, unter dem sich die BID-Befürworter, in deren Zentrum der Wirtschaftssenator steht, vereinen, die sich den einen oder anderen Vorteil von einem BID versprechen.

 

Den BID-Befürwortern ist neben einem beklagenswerten Mangel an Verständnis für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vor allem gemein, dass sie selbst keine eigenen Beiträge leisten. Bezahlen sollen aussschließlich Sie, die Haus-, Wohnungs- und Teileigentümer im BID-Bereich!

 

Daran können auch einzelne und wechselnde Eigentümer (meist zugleich Vegesack Marketing-Funktionäre oder -Mitglieder), die sich als vermeintliche "BID-Initiatoren" vor den Karren der BID-Befürworter spannen lassen, nichts ändern.

BID = Investitions-hindernis

Seit nunmehr zwei Jahren "arbeiten" der Wirtschaftssenator, dessen Wirtschaftsförderungsgesellschaft und das Vegesack Marketing am Zustandekommen eines BID, und zwar mit Ausnahme einer Eigentümerversammlung im März 2015 in der Strandlust Vegesack geheim und in kleinen Zirkeln.

 

Auch über ein Jahr nach dieser Eigentümerversammlung wurden die BID-Pläne für Vegesack weder aufgegeben, noch liegt ein Plan für die Weiterverfolgung der BID-Absichten vor.

 

Es ist nicht nur eine Zumutung für die Eigentümer, dass die BID-Abgabe so lange Zeit wie ein Damoklesschwert über Ihnen schwebt. Es ist auch ein Hindernis für Investitionen in die Immobilien und für die Stadtteilpolitik in Vegesack, die eine abwartende Haltung einnimmt.

Was kann ich dagegen tun?

Sie fragen sich: "Was kann ich dagegen tun?"

 

Vergessen Sie eines nie: Die BID-Befürworter wollen nur Ihr Bestes: Ihr Geld! Lassen Sie sich nicht vor den Karren der BID-Befürworter spannen! Lassen Sie sich nicht von den BID-Befürwortern bedrängen: unterschreiben Sie nicht den BID-Antrag!

 

Wenn ein BID-Antrag dennoch zustandekommt, müssen Sie als Gegner später während einer Auslegungsfrist schriftlich Widerspruch einlegen.

 

ACHTUNG: Schweigen gilt als Zustimmung! Es genügt auch nicht, wenn Sie alleine Widerspruch einlegen. Um ein BID zu verhindern, müssen Eigentümer von mehr als 1/3 der Grundstücke oder mehr als 1/3 der Grundstücksflächen des vorgesehenen BID-Bereiches widersprechen.

 

Nutzen Sie daher die Angebote dieser Seiten und sprechen Sie auch mit Ihren Nachbarn!

 

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